Nachhaltigkeitsforum beim Nachhaltigkeitsexperten

Download als PDF
21.09.2015 - Mainz

Eine Runde für mehr Nachhaltigkeit: Klaus Müller, Vorsitzender der Bundesverbandes der Verbraucherzentrale, Minister Dr. Gerd Müller, Julia Klöckner (MdL), Reinhard Schneider, Inhaber von Werner & Mertz und Michael Schieferstein, Begründer des Vereins „Foodfighters.“
"Gut leben. Verantwortungsvoll wirtschaften. Heute schon an morgen denken!“ – mit diesem Anspruch stieß die CDU auf offene Ohren und Türen bei Werner & Mertz. In lockerer Runde stellte Julia Klöckner die Ergebnisse der Bundes-Kommission „Nachhaltig leben – Lebensqualität bewahren“ vor, mit deren Leitung die Parteivizin von der Bundeskanzlerin Angela Merkel beauftragt worden war. In Rahmen eines Nachhaltigkeitsforums wurden die Ergebnisse näher beleuchtet. Rund 150 Gäste waren – auch parteiübergreifend – der Einladung gefolgt und diskutierten mit Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller, Klaus Müller, Vorstand des Bundesverbands der Verbraucherzentrale, dem „Foodfighter“ Michael Schieferstein sowie dem Vorsitzenden des Städte- und Gemeindetages und Oberbürgermeister von Pirmasens, Dr. Bernhard Matheis und dem Hausherren Reinhard Schneider zu allen Themenfeldern der Nachhaltigkeit. Die Moderation hatte die Fernsehjournalistin Susanne Conrad übernommen.

Altersvorsorge, der Generationenwechsel, Datenschutz, Entwicklungshilfe, aber auch Bildung und die Abfallwirtschafts-Gesetzgebung beschäftigten die Forumsteilnehmer. Auch die aktuelle Flüchtlingsbewegung wurde in das Thema Nachhaltigkeit eingereiht und verdeutlichte einmal mehr, dass Nachhaltigkeit ein komplexer Begriff ist und „kaum durch ein Synonym zu ersetzen ist“, wie Julia Klöckner in ihrer Begrüßungsrede feststellte. „Aber es gibt gute Beispiele, die zeigen, wie es geht: Der Frosch steht als erfolgreicher Vorreiter für Nachhaltigkeit in unserem Land“, dankte Julia Klöckner Reinhard Schneider für dessen Gastfreundschaft. „Ich bin hocherfreut, dass das Thema Nachhaltigkeit in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist“, gab Schneider an Klöckner und das Podium zurück. „Der Gesamtbeitrag zur Nachhaltigkeit kann nur maximiert werden, wenn Nachhaltigkeit erlebbar wird.“ Wie etwa in der Frosch-Recyclat-Initiative, die Schneider kurz vorstellte und verdeutlichte, dass Ressourceneffizienz nicht automatisch mehr Mühe oder mehr Kosten für ein Wirtschaftsunternehmen bedeuten muss. „Dieses mittelständische Unternehmen hat bewirkt, mit den richtigen Kooperationen und einer gewissen Hartnäckigkeit etwas anzustoßen, das eine nachhaltige Wirkung hat“, freute sich Schneider über die Erfolge des r-PET-Recyclens von Verpackungsmaterialien aus dem Gelben Sack. „Wenn sich das herumspricht, ist das ein Hoffnungszeichen für den Mittelstand!“

Beim Markt der Möglichkeiten informierten sich Besucher über die Chancen von nachhaltiger Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Ideen auf regionaler und globaler Ebene. Photo credits: Bereczki/CDU Deutschlands
Um nachhaltige Bemühungen und Entwicklungen verstehen zu können, brauche es vor allem eine gute Kommunikation, forderte Klaus Müller. „Klare Sprache und Transparenz“, aber auch die Wertschätzung von Nahrungsmitteln, die mit Bildung und Fairness einhergehe. Zu teuer dürfe es nicht werden, aber auch nicht zu billig. Eine Zertifizierung der Wertschöpfungskette ist auch im Interesse des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. „20 Prozent der Weltbevölkerung beanspruchen 80 Prozent aller Ressourcen“, gab Dr. Gerd Müller zu Bedenken, „der Reichtum der Industrienationen baut auf der Ausbeutung der Entwicklungsstaaten.“ Mit nur einem Euro mehr am Anfang der Wertschöpfungskette ließe sich vieles beheben – „ihr habt da ein mutiges Programm auf die Beine gestellt“, lobte Müller die Nachhaltigkeitskommission, „mein Kompliment für ein außerordentliches Zukunftskonzept.“

Download als PDF

Pressekontakt:
Werner & Mertz GmbH
Abteilung Unternehmenskommunikation
Birgitta Schenz
Rheinallee 96
55120 Mainz

» BSchenz@werner-mertz.com
Telefon 06131-964-20 28
Fax 06131-964-23 30