Staatssekretärin Daniela Schmitt zu Gast bei Werner & Mertz

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16.01.2017 - Mainz

Staatssekretärin Daniela Schmitt hat das Mainzer Familienunternehmen Werner & Mertz besucht und sich über die Herstellung der nachhaltigen Wasch-, Pflege und Reinigungsprodukte und dem Engagement des Unternehmens für ein effektives Kunststoffrecycling informiert.

Auf dem Besuchsprogramm stand selbstverständlich eine umfassende Besichtigung des Mainzer Werks. Doch nicht nur das weitläufige Betriebsgelände beeindruckten Schmitt, sondern auch die zahlreichen Erfolge und Auszeichnungen, die Werner & Mertz in jüngster Zeit erreicht hat.

Im Fokus stand die Arbeit der Recyclat-Initiative, die sich für ein effektives Kunststoffrecycling einsetzt und auch im vergangenen Jahr mit weiteren neuen Pionierleistungen auf sich aufmerksam machen konnte. Schon seit langem werden die Flaschen für die Produkte der Marke Frosch aus 100 Prozent recyceltem PET gefertigt. 2016 entwickelte die Recyclat-Initiative Flaschen aus 100 Prozent recyceltem PE aus dem gelben Sack, aus der hochwertige Flaschen für Bodenreiniger der Marke Emsal hergestellt werden. Eine Weltneuheit, für die das Unternehmen mit dem Deutschen Verpackungspreis in Gold ausgezeichnet wurde.

Staatssekretärin Daniela Schmitt unterwegs in den Werkshallen von Werner & Mertz. Foto: Werner & Mertz

„Anstatt Plastik zu minderwertigen Produkten zu verarbeiten oder gar zu verbrennen, kann ein Großteil des Plastikmülls als Recyclat wieder verwertet werden“, erläuterte Reinhard Schneider, Geschäftsführender Gesellschafter von Werner & Mertz.

Er machte die Staatssekretärin aufmerksam auf die wichtige Rolle, welche das angekündigte Verpackungsgesetz für das Kunststoffrecycling hat: „Das Gesetz würde den Einsatz von Recyclat forcieren und fördern. Damit würde einem funktionierenden Recyclingkreislauf, der sich stetig wiederholen würde, Vorschub geleistet. So könnten Unmengen von Energie eingespart werden.“

So entstehe durch die größere Nachfrage für das sogenannte „post-costumer plastic“ auch ein Wettbewerb. Altplastik könnte so eine ähnliche Wertsteigerung erfahren, wie es einst bei Aluminium der Fall war, ist Schneider überzeugt.

Werner & Mertz beweise so, dass Ökologie und Ökonomie miteinander verbunden werden können.

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Pressekontakt:
Werner & Mertz GmbH
Abteilung Unternehmenskommunikation
Birgitta Schenz
Rheinallee 96
55120 Mainz

» BSchenz@werner-mertz.com
Telefon 06131-964-20 28
Fax 06131-964-23 30