Der „Grüne“ beim grünen Frosch

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18.01.2019 - Mainz

Robert Habeck, Bundesvorsitzender von Bündnis90/Die Grünen war zu Gast bei dem Mainzer Familienunternehmen Werner & Mertz. Auf Einladung von Reinhard Schneider, geschäftsführender Gesellschafter von Werner & Mertz, überzeugte sich der Politiker vor Ort von den Leistungen des Herstellers von nachhaltigen Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln.

Zu Besuch beim „Frosch“: Robert Habeck, Bundesvorsitzender der Grünen (l.) und Reinhard Schneider, Inhaber Werner & Mertz. Foto: Werner & Mertz / Herbert Piel

In einem gemeinsamen Rundgang mit Reinhard Schneider erhielt Robert Habeck einen Einblick in den Produktionsstandort Mainz. Dabei lernte Habeck neben der Produktion auch das Wasserzentrum sowie die Flaschenherstellung von Alpla, welche ebenfalls im Werk erfolgt, kennen. Auch ein erster Blick in das neue Produktionsgebäude, das kurz vor seiner Fertigstellung steht, war möglich. Habeck zeigte sich während des Rundgangs hochinteressiert am mechanischen Recycling von Kunststoffen.
Schneider erläuterte während des Besuchs nicht nur die Ziele der von ihm ins Leben gerufenen Recyclat-Initiative, sondern machte auch auf einige Schwächen des neuen Verpackungsgesetzes (VerpackG) aufmerksam. Dabei ging er besonders auf Paragraf 21 ein, der sich mit den Anreizmodellen für Duale Systeme sowie der Definition des Begriffs „Recyclat“ auseinandersetzt.

„Nach der jetzigen Formulierung des VerpackG können die dualen Systeme ihre Anreizsysteme für Lizenznehmer selbst ausgestalten“, so Schneider. Dabei hätten aber die dualen Systeme ein Nachsehen, welche Angebote mit einer ökologischen Lenkungswirkung machen, wie etwa der Förderung kreislauffähiger Verpackungen.
Als Lösung schlägt Schneider einen Fonds vor, in den jeder, der Verpackungen in Verkehr bringt, einen festgelegten Betrag abführt. Dieser Fonds – eingerichtet bei der Zentralen Stelle oder einer entsprechenden Institution – schüttet die Einnahmen vollständig an die Unternehmen aus, die ökologisch vorteilhafte Verpackungen lizensiert haben. Als Beispiel nannte Schneider seinen Partner in der Recyclat-Initiative, den Grünen Punkt. Dieser habe ein entsprechendes Modell entwickelt, das diesen Weg beschreibt.

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Pressekontakt:
Werner & Mertz GmbH
Unternehmenskommunikation
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Rheinallee 96
55120 Mainz

BSchenz@werner-mertz.com
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