23.04.2026 - Mainz - Unternehmensmeldung

Endlich auf der politischen Tagesordnung: Kreislaufwirtschaft bringt Energiesouveränität und Sicherheit!

Werner & Mertz mit Marke Frosch seit 40 Jahren auf dem Weg zur Erdölunabhängigkeit

Ein Mainzer Unternehmen zeigt, dass kreislauffähige Produkte nicht nur ökologisch sinnvoll sind, sondern mehr denn je auch wirtschaftlich und sicherheitspolitisch relevant. Mit diesem Ansatz schafft es der Öko-Pionier Werner & Mertz als positives Beispiel bis in die ZDF heute-Nachrichten – und lanciert das Thema zusätzlich durch eigene Veranstaltungen mit führenden Expert*innen für Sicherheitspolitik und Energiesouveränität.

Unabhängigkeit von fossilen Erdölquellen ist als Top Thema angekommen

Steigende Energie‑ und Rohstoffpreise, fragile Lieferketten sowie neue sicherheitspolitische Bedrohungen fordern Deutschland heraus. Dadurch treten wieder Themen in den Vordergrund, die es lange Zeit nicht mehr auf die Agenda geschafft hatten: Etwa der Umstieg auf erneuerbare Energien oder Kreislaufwirtschaft als Zukunftsmodell. Denn auf einmal werden die nicht mehr als „grüne“ Umweltthemen wahrgenommen, sondern als Strategie zur Gewährleistung der nationalen Sicherheit und wirtschaftlichen Unabhängigkeit verstanden. Dies zeigt auch der Beitrag in den ZDF heute Nachrichten vom 16. April (Betriebe: Erneuerbare statt fossiler Energien), bei dem zwei Unternehmen aus Rheinland-Pfalz vorgestellt werden, die ihr Wirtschaftsmodell bereits erfolgreich umgestellt haben – darunter der Reinigungsmittelhersteller Werner & Mertz mit seiner Marke Frosch.

Werner & Mertz-Inhaber Reinhard Schneider in den ZDF heute Nachrichten vom 16.04.2026

Wie die Natur handelt Frosch seit seiner Gründung 1986 in Kreisläufen: Mit pflanzlich-basierten Inhaltsstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen, ohne Erdöl. Auch die Verpackungen sind nachhaltig: Die Flaschen bestehen aus Altplastik – immer mehr aus der Quelle Gelber Sack. Inzwischen hat das Unternehmen bereits über eine Milliarde Flaschen aus 100 Prozent Altplastik in den Handel gebracht – ein Meilenstein! Dieses Jahr feiert die Marke 40. Geburtstag.

Dieser Weg hin zur Unabhängigkeit von fossilen Erdölquellen kommt dem Unternehmen in der aktuellen Krise zugute: „Wir unterliegen natürlich auch Mischkalkulationen unserer Lieferanten, die unsere pflanzenbasierten Rohstoffe dann auch mit verteuern. Aber dieser Effekt ist bei uns natürlich deutlich geringer. Das heißt wenn man rechtzeitig auf erneuerbare Rohstoffe, auf pflanzenbasierte (Inhaltsstoffe) und Recycling gesetzt hat, hat man nicht so große Sorgen über den Preisschock“, resümiert Werner & Mertz-Inhaber Reinhard Schneider.

Professor Klaus Helling, Umweltökonom der Universität Trier, sagt im gleichen Beitrag: „Eigentlich sind wir in Sachen Energiewende und Kreislaufwirtschaft sehr gut aufgestellt, müssen das aber jetzt in die Breite bringen und dazu muss die Regierung entsprechende Rahmenbedingungen schaffen.“

Talk mit Sicherheitsexperte Roderich Kiesewetter

Welche das sein könnten und was es braucht, um Gesellschaft, Wirtschaft und demokratischen Strukturen krisenfest für die Zukunft aufzustellen, darüber diskutiert Schneider mit CDU-Politiker Roderich Kiesewetter und Klimaexpertin Dr. Kira Vinke in der nächsten Ausgabe des Talk-Formats „Die Zuversichtlichen“ am 19. Mai in Berlin.

Kiesewetter ist Politiker und Sicherheitsexperte und Autor des Buches „Was wollen wir? Was können wir? Deutschlands Rolle in der globalen Machtverschiebung“, Vinke ist Leiterin des Zentrums für Klima und Außenpolitik der DGAP. Gemeinsam mit Schneider sprechen sie darüber, wie Deutschland seine Handlungsfähigkeit in einer zunehmend instabilen Welt stärken kann. Dabei geht es nicht nur um Verteidigung‑ und Krisenfähigkeit, sondern auch um die Komponente der Nachhaltigkeit, die Rolle der Kreislaufwirtschaft und die Fähigkeit, Veränderungen aktiv zu gestalten.

Das Talk-Format „Die Zuversichtlichen“ gibt es seit 2023. In den  einstündigen Podiumsdiskussionen kommen Personen zu Wort, die aktuelle Herausforderungen ihrer Zeit nicht nur beschreiben und interpretieren, sondern auch über machbare und wünschenswerte Lösungswege Mut machen.

Ganz wesentlich ist dabei  die Kreislaufwirtschaft: Zu Beginn des Formats ging es vor allem um ökologische Aspekte. In einem Zeitalter der zunehmend problematischen Rohstoffabhängigkeiten und damit verbundener hybrider Bedrohungen steht sie mehr und mehr für angewandte Resilienz.

Der Talk mit Kiesewetter, Vinke und Schneider wird am 19. Mai um 18 Uhr live übertragen: Die Zuversichtlichen