Für Qualität brauchen wir kein Erdöl!

Als Pionier der Kreislaufwirtschaft ist Werner & Mertz mit der Vertrauensmarke Frosch seit 40 Jahren auf dem Weg zur Erdölunabhängigkeit. Uns geht es darum, aus der Natur Hochleistungskonzepte zu lernen und in anwendungsfreundlichen Reinigungsmitteln umzusetzen. Unsere pflanzlich basierten Inhaltsstoffen stammen zunehmend aus europäischen biodiversen Anbau und unsere Verpackungen setzen ind er Branche neue Standards im hochwertigen Recycling. Aktuell umfasst unser Frosch Sortiment über 80 Produkte. Über das Reinigen und Waschen bis hin zur Körperpflege mit den Frosch Senses Seifen und Duschen. Vielfältige und leistungsstarke Produkte im Einklang mit der Natur – ganz im Sinne der natürlichen Kreisläufe und weitestgehend unabhängig von fossilen Erdölquellen.

100 % Altplastik: Verpackung neu gedacht

Ein zentraler Hebel beim Ziel, auf Erdöl zu verzichten, ist die Verpackung: Seit der Gründung der Recyclat-Initiative 2012 setzen wir uns für die effektive Kreislaufführung von Kunststoff aus haushaltsnahen Sammlungen ein. Unsere PET-Flaschen der Marke Frosch bestehen inzwischen aus 100 Prozent Altplastik aus der Quelle Gelber Sack. Bis Sommer 2025 haben wir bereits mehr als eine Milliarde Flaschen aus recyceltem Kunststoff in den Markt gebracht – ein Meilenstein für echte Kreislaufwirtschaft.

Auch die HDPE-Kosmetikflaschen von Frosch, die HDPE-Flaschen der emsal Bodenpflege und der Green Care Professional-Reiniger bestehen zu 100 Prozent aus recyceltem Kunststoff aus dem Gelben Sack.

Heldenprodukt Essigreiniger

Ein Produkt, an dem sich unsere Haltung gut veranschaulichen lässt, ist unser Essigreiniger. Er steht beispielhaft für unseren Anspruch, leistungsstarke Reinigung mit innovativen, nachhaltigen Rohstoffquellen zu verbinden – und dabei neue Wege jenseits des Erdöls zu gehen.

Ein zentraler Bestandteil seiner Wirksamkeit basiert auf Essigsäure, die aus Holzresten aus kontrolliert nachhaltiger Forstwirtschaft in Europa stammt. Dieses Nebenprodukt der Zellstoffherstellung macht sichtbar, wie sich bestehende Stoffströme sinnvoll nutzen und in funktionale Produkte überführen lassen – im Sinne einer gelebten Kreislaufwirtschaft. Auch die Flasche des Essigreinigers besteht zu 100 Prozent recyceltem Plastik aus dem Gelben Sack.

Der Frosch Essigreiniger vereint damit zentrale Prinzipien, für die wir stehen:

  • der Einsatz pflanzlich basierter und zunehmend regionaler Rohstoffe als Alternative zu petrochemischen Quellen
  • die Nutzung von Nebenströmen wie Holzresten zur Herstellung leistungsstarker Inhaltsstoffe
  • eine sehr hohe und zuverlässige Reinigungsleistung im Alltag
  • Verpackungslösungen mit recyceltem Plastik und gestaltet für das spätere Recycling als Beitrag zur Kreislaufführung von Kunststoffen

Schlüssel zu echter Ressourcenunabhängigkeit

Die steigenden Preise für Energie und Rohstoffe, unsichere Lieferketten und neue Bedrohungen stellen Europa vor große Herausforderungen. Dabei wird deutlich: Kreislauffähige Produkte sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch wirtschaftlich und sicherheitspolitisch wichtig. Der Zusammenhang liegt auf der Hand: Wenn wir Ressourcen vor Ort recyceln und wiederverwenden, müssen sie nicht importiert werden. Gerade in geopolitisch herausfordernden Zeiten ist das ein wichtiger Faktor für eine widerstandsfähige Wirtschaft. Die Kreislaufwirtschaft macht uns unabhängiger von internationalen Lieferketten und stärkt somit auch die Energiesouveränität. Deshalb ist die Kreislaufwirtschaft ein wichtiger Baustein der Sicherheits- und Wirtschaftspolitik in Deutschland und Europa.

Werner & Mertz als Best Practice

Unsere Meilensteine zeigen, dass Kreislaufwirtschaft in der Praxis funktioniert. Mit skalierbaren Lösungen schaffen wir konkrete Best-Practice-Beispiele, die Orientierung geben und Transformation greifbar machen.

Medien wie die heute-Nachrichten im ZDF, der SWR und Tagesschau.de haben bereits über uns als Kreislaufpionier berichtet.

Wir setzen bewusst auf starke Partnerschaften: Denn die Transformation hin zu einer ressourcenschonenden Wirtschaftsweise gelingt nur im Schulterschluss mit Akteuren aus Umwelt, Wissenschaft und Gesellschaft. Wir verstehen uns hier als „Lobby for Good“. Wir nutzen unsere Stimme, um ökologische Innovationen sichtbar zu machen, politische Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln und konkrete Fortschritte voranzutreiben.

Ein wichtiger Partner ist dabei der Naturschutzbund Deutschland (NABU). Im Rahmen unserer jahrzehntelangen Zusammenarbeit bringen wir unsere jeweiligen Perspektiven ein – mit einem gemeinsamen Ziel: Biodiversität zu fördern und Kreislaufwirtschaft in die breite Anwendung zu bringen und nachhaltige Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu stärken.

Gemeinsam mit dem NABU und unseren Kooperationspartnern der Recyclat-Initiative geben wir wichtige Impulse für Politik und Entscheidungsträger – etwa zur Stärkung hochwertiger Recyclingströme und zur Weiterentwicklung der politischen Rahmenbedingungen in Deutschland sowie in der EU. So betreiben wir Agenda-Setting, um die Kreislaufwirtschaft als zentralen Baustein zukunftsfähigen Wirtschaftens zu etablieren.

Mit unserer Talkreihe Die Zuversichtlichen schaffen wir Raum für Perspektiven, die die großen Fragen unserer Zeit in den Fokus rücken – darunter auch den Zusammenhang von Kreislaufwirtschaft und Ressourcenunabhängigkeit. Gleichzeitig erreichen wir mit dem Format ein breites Publikum und tragen dazu bei, diese Themen stärker in die gesellschaftliche und wirtschaftliche Debatte zu rücken.

Ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist der Talk mit Prof. Dr. Andrea Büttner, geschäftsführende Institutsleiterin des Fraunhofer IVV, und Reinhard Schneider, Inhaber von Werner & Mertz. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie wir uns aus der Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen lösen können – und welche konkreten Auswirkungen diese Abhängigkeit bereits heute hat.

Dabei wurde klar: Themen wie Versorgungssicherheit und stabile Lieferketten sind untrennbar damit verbunden, wie wir wirtschaften und Ressourcen nutzen. Oder zugespitzt formuliert: Wie resilient ist ein System, dessen Supermarktregale von endlichen Rohstoffen abhängen?

Kreislaufwirtschaft weit mehr als „grünes Thema“

Der Talk hat gezeigt, dass Kreislaufwirtschaft weit mehr ist als ein „grünes“ Umweltthema. Sie ist eine zentrale strategische Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit – für wirtschaftliche Stabilität, gesellschaftliche Resilienz und nationale Sicherheit.

Auch bei der Sonderausgabe der Zuversichtlichen, die wir gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) umgesetzt haben, stand das Thema im Mittelpunkt. Das Gespräch von Politiker und Sicherheitsexperte Roderich Kiesewetter mit Dr. Kira Vinke und Reinhard Schneider machte deutlich, wie eng unsere wirtschaftliche Stabilität, unsere politische Handlungsfähigkeit und die Sicherheit in Deutschland und Europa mit dem Umgang mit Ressourcen verknüpft sind.

So beschrieb Dr. Vinke: „Wir befinden uns in einer neuen Phase der drohenden Konsequenzen durch die fossilen Energieträger, von denen wir sehr stark abhängig sind.“ Und weiter: „Aus der Krise sollten wir unsere Lehren ziehen, um uns unabhängiger zu machen.“ Denn dabei gehe es nicht allein um Klimaschutz, sondern vor allem auch um ein Projekt der Souveränität.

Raus aus der Erpressbarkeit

Reinhard Schneider brachte es auf den Punkt: „Die beste Konfliktvermeidung ist, wenn man nicht erpressbar ist.“ Der Weg dorthin führt über diversifizierte Lieferketten, resiliente Infrastrukturen und eine stärkere Wertschöpfung mit Rohstoffen im eigenen Land – idealerweise in funktionierenden Kreisläufen.

Gerade hier zeigt sich: Kreislaufwirtschaft ist weit mehr als ein ökologisches Konzept. Sie ist ein zentraler Baustein für wirtschaftliche Stabilität, gesellschaftliche Resilienz und politische Unabhängigkeit.